Als Volker Hartung 1986 die künstlerische Leitung übernahm, stieß die Junge Philharmonie Köln in eine neue Dimension vor. Denn Volker Hartung präsentierte am 21. Januar 1990 das erste Sinfoniekonzert der Jungen Philharmonie Köln in der soeben eröffneten Kölner Philharmonie, das denn auch gleich bis auf den letzten Platz ausverkauft war. Seitdem ist es Tradition, dass die Junge Philharmonie Köln jedes Jahr die jungen Talente als Sinfonieorchester vereint, sie aber gleichzeitig individuell durch Solo-Auftritte, oft unterstützt durch öffentliche Stiftungen und Stipendien fördert.
Durch Volker Hartung’s kontinuierliche Aufbauarbeit hat das Orchester mittlerweile Weltruf erlangt und hat, auch durch die hohe Qualität seiner Spieler, höchste Aufführungsstandards vorzuweisen.

2012 bestand die Junge Philharmonie Köln 40 Jahre - dank seines treuen Publikums, das sie anspornt, sich immer weiter zu vervollkommnen.
Den Grundstein für den Bau des Orchesters hatte Erich Kluge gelegt, der außergewöhnliche Kölner Kontrabassist. Seine Idee war es, ein alternatives Kultorchester für Klassikfreaks zu schaffen. Programmkonzeption wie Musizierstil des Ensembles erlangten schnell die Sympathie des Publikums. Die Junge Philharmonie Köln trat in den 1970er Jahren noch als kleines Ensemble mit wechselnden Besetzungen vor allem in der Pädagogischen Hochschule in Köln auf. Für die Musiker ergab sich daher die reizvolle Perspektive, mit dem Ensemble ein oder mehrere Stücke auch als Solist vorzutragen. Diese Besonderheit zog seither die besten Nachwuchskräfte an und so ist das künstlerische Niveau des Ensembles bis heute immer weiter gestiegen. Die Junge Philharmonie Köln spielt heutzutage regelmässig in der Kölner Philharmonie - mit grösstem Erfolg und meist vor ausverkauftem Haus. Die Musiker des Orchesters nutzen dabei die prickelnde Bühnenerfahrung als Sprungbrett in das professionelle Konzertleben - sei es für eine solistische, orchestrale oder kammermusikalische Karriere.


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